Laserbehandlung
Kurzinformation:
Operationsdauer: 30 Minuten
Narkose: örtliche Betäubung
Klinikaufenthalt: keiner
Nachbehandlung: Salbenverband
Wann ist eine Laserbehandlung sinnvoll?
Wir arbeiten mit einem CO-2-Laser. Damit können kleine Hauttumoren entfernt werden. Bei größeren Operationen eignet sich dieser Laser zur Gewebetrennung und zur Blutstillung. Bei anderen Behandlungen zur Beseitigung von Besenreisern, Haaren oder Tätowierungen stehen andere Lasersysteme zur Verfügung, die bei intakter Hautoberfläche nur in der jeweiligen Hautschicht einwirken und keine Narben hinterlassen.
Was passiert bei der Laserbehandlung?
Der Laserstrahl besteht aus einer gebündelten thermischen Energie, die das Gewebe zerstört. Es verbleibt zunächst eine kleine kreisförmige Wunde etwas unter dem Hautniveau, die unter dem Wundschorf heilt. Im Rahmen der Wundheilung schrumpft diese Narbe und erreicht das Hautniveau. Sie ist aber in den ersten Monaten empfindlich gegenüber Sonnenstrahlen und Solarium. Deshalb besteht die Gefahr von Pigmentveränderungen, die Narben können heller oder dunkler werden als die umgebende Haut. Bei Krebsverdacht ist immer gleichzeitig eine feingewebliche Untersuchung erforderlich. Dazu wird vor der Laseranwendung der Tumor entfernt und eingeschickt.
Wie sind die Erfolgssaussichten?
Die Laserbehandlung ist eine effektive moderne Technik, um kleine Hauttumoren mit einer möglichst kleinen, meist kaum sichtbaren Narbe zu entfernen. Komplikationen oder Nebenwirkungen sind äußerst selten. Bei großflächigen Behandlungen, z. B. Hautverjüngung im Gesicht beraten wir Sie gern individuell unter Berücksichtigung des möglichen Behandlungserfolges und des höheren Komplikationsrisikos.
