Lidplastik
Ein Hautüberschuss an den Augenlidern führt zu „Schlupflidern“ oder „Tränensäcken“. Dadurch ist das ästhetische Aussehen beeinträchtigt, bei Schlupflidern können auch Beeinträchtigungen des Sehvermögens auftreten.Eine Korrektur-Operation kann in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Dabei wird durch die Entfernung einer Hautspindel das Lid gestrafft und gleichzeitig aus der Tiefe der Augenhöhle vorquellendes Fettgewebe abgetragen. Zur Gewebedurchtrennung benutzen wir in der letzten Zeit die schonenderen Varianten des Lasers oder der Radiowellenchirurgie. Damit ist der Heilungsprozess beschleunigt und es treten weniger Nebenwirkungen oder Komplikationen auf.
Für Ihre Vorbereitung ist wichtig:
Sie sollten vorher bei Ihrem Augenarzt eine orientierende Untersuchung zum Ausschluss von Schädigungen durchführen lassen. Außerdem sollten Sie zur Vermeidung einer erhöhten Blutungsneigung etwa 2 Wochen vor dem Operationstermin kein Aspirin oder andere, die Blutgerinnung beeinflussende Medikamente, auch keine Rheumamittel einnehmen.
Bei jeder Operation können Komplikationen auftreten:
Die zarte Haut der Lider neigt nach der Operation zu Schwellungen, die durch eine unmittelbare Nachbehandlung mit Eisbeuteln eingeschränkt werden kann. Auch für die ersten Tage nach der Operation sollten Sie Eisbeutel zum Kühlen bereithalten. In den ersten Tagen sind Blutergüsse, die aber durch die moderne Laserbehandlung seltener geworden sind, möglich. Auch Tränenträufeln kann in den ersten Tagen auftreten. Eine Sonnenbrille, die Sie auch bereits am Operationstag mitbringen und nach der Operation tragen sollten, kann die erhöhte Empfindlichkeit ausgleichen. Seltene Komplikationen betreffen die Tränendrüse, die Blutgefäße, Muskeln und sogar indirekt den Sehnerven. Eine sichtbare oder störende Narbenbildung an den Lidern ist selten. Entzündungen sind nach allen Operationen möglich, an den Augenlidern aber sehr selten.
Wir empfehlen getrennte Operationen der Ober- und Unterlider.
Sie werden am Operationstag mindestens noch 4 Stunden nach der Operation bei uns beobachtet und können danach in Begleitung unsere Klinik verlassen.
Eine stationäre Überwachung für 24 Stunden ist möglich und in manchen Fällen von uns auch empfohlen. Etwa 8 bis 10 Tage sollten Sie sich jedoch frei nehmen und schwere körperliche Belastungen meiden.
