Nabelbruch – Hernie

Kurzinformation:

Operationsdauer: 1 Stunde
Narkose: Vollnarkose
Klinikaufenthalt: 24 Stunden
Nachbehandlung: bei größere Brüchen evtl. Bandage
Belastungseinschränkung: 2 Wochen

Wann ist eine Operation erforderlich?

Bei einem Nabelbruch ist ein Defekt in der Bauchwandmuskulatur unmittelbar neben dem Nabel seit der Geburt vorhanden oder später entstanden. In diesen Spalt können sich Teile des Dünndarmes einklemmen, zu Schmerzen führen und zum Platzen des Darmes. Dann ist eine lebensbedrohliche Bauchfellentzündung die Folge. Deshalb ist ein Nabelbruch immer eine Indikation zur Operation.

Was passiert bei der Operation:

Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt. Über einen Hautschnitt im Nabelrand mit Erweiterung nach oben und unten wird der Defekt durch Nähte verschlossen und mit einem Kunststoffnetz oder durch eine Art Tampon gesichert. Bei ausgedehnten Befunden ist eine Wunddrainage für 24 Stunden möglich.
Sie sind gegenüber früheren Techniken bereits nach der Operation weitgehend schmerzfrei und nach 2 Wochen voll belastbar.

Wie sind die Erfolgssaussichten?

Die Stabilität der Bauchwandmuskulatur ist wieder hergestellt. Vorteile der modernen Technik sind die geringen Beschwerden nach der Operation und die geringe Rezidivrate. Damit können Sie mit einem Dauererfolg rechnen.

Worauf müssen Sie bei der Nachbehandlung achten?

Nur innerhalb der ersten 2 Wochen sollten Sie körperliche Belastungen vermeiden.

Welche Komplikationsmöglichkeiten sind nicht auszuschließen?

Komplikationen als Wundheilungsstörungen oder erneutes Auftreten eines Bruches sind selten.