Oberschenkelstraffung
Kurzinformation:
Operationsdauer: 3 Stunden
Narkose: Vollnarkose + örtliche Betäubung
Klinikaufenthalt: 24 Stunden
Nachbehandlung: Kompressionsbehandlung
Belastungseinschränkung: 2 Wochen
Wann ist eine Oberschenkelstraffung sinnvoll?
Die typischen Veränderungen an den Oberschenkeln mit Fettpolstern und Hautüberschuss sind oft erblich bedingt. Besonders sichtbar wird dieser Befund durch eine zunehmende Erschlaffung der Haut.
Folgende operative Möglichkeiten sind zu erwägen:
- ein geringer Hautüberschuss wird durch den Straffungsprozess der Fettabsaugung (Liposuktion) mit beseitigt,
- bei einem größeren Hautüberschuss wird eine zusätzliche operative Straffung in der Leistenbeuge durchgeführt.
Was passiert bei der Operation?
Wir führen die Operation in Narkose durch. Zunächst wird über kleine Einstiche in der Leistenbeuge die Liposuktionslösung eingespritzt und nach einer Einwirkungszeit von etwa 45 Minuten das Fett abgesaugt. Der Hautschnitt richtet sich nach dem Befund. Oft müssen nur die Oberschenkelinnenseiten gestrafft werden. Dann verschwinden der Hautschnitt und später die Narbe in der Leistenbeuge. Eine gleichzeitige Straffung der Vorder- und / oder der Außenseiten setzt einen längeren Hautschnitt voraus, der aber im Bikinibereich liegt und ebenfalls wenig sichtbar ist. Die überschüssige Haut wird entfernt. Wichtig ist eine stabile Naht der Lederhaut, um den Zug auf die Haut abzumildern und eine Verbreiterung der Narbe zu vermeiden. Die Oberhaut wird durch eine kosmetische Naht verschlossen. Pflasterstreifen entlasten die Wunde zusätzlich.
Wie sind die Erfolgsaussichten?
Die Operation optimiert bei einer schlaffen Haut das Operationsergebnis der Liposuktion und beseitigt Unregelmäßigkeiten.
Was müssen Sie bei der Nachbehandlung beachten?
Unmittelbar nach der Operation legen wir eine Kompressionsbandage an, die Sie mindestens 6 Wochen ununterbrochen tragen sollten. Während der unmittelbaren Heilungsphase von etwa 2 Wochen vermeiden Sie bitte stärkere oder längere Belastungen der Beine. Eine intensive Hautpflege für die Verbesserung der eingeschränkten Elastizität ist wichtig.
Welche Komplikationen sind nicht auszuschließen?
Zur Vermeidung seltener, aber gravierender Komplikationen führen wir regelmäßig eine Thrombose- und Antibiotikaprophylaxe durch. Kleinere Blutergüsse oder Nachblutungen sind selten. Bei Rauchern können vermehrt Wundheilungsstörungen auftreten. Eine überschießende Narbenbildung, insbesondere an den Vorder- und Außenseiten ist möglich. Auch eine Thrombose ist nicht auszuschließen.
