Phimose – Vorhautverengung
Kurzinformation:
Operationsdauer: 1 Stunde
Narkose: Vollnarkose
Klinikaufenthalt: keiner
Nachbehandlung: Bäder
Belastungseinschränkung: 1 Woche
Wann sollte eine Operation durchgeführt werden?
Eine Phimose ist eine Verengung des Endes der Vorhaut so dass diese nicht über die Eichel zurück gestreift werden kann. In der Kindheit treten oft Verklebungen der Vorhaut auf, die sich in vielen Fällen spontan lösen. Auch später können durch Entzündungen Phimosen auftreten. Es bildet sich ein narbiger Ring, der nicht nur Schmerzen verursacht, sondern auch den Geschlechtsverkehr behindert und zu weiteren Komplikationen führen kann. In seltenen Fällen ist auch ein Tumorleiden nicht ausgeschlossen.
Was passiert bei der Operation?
In Narkose werden die innere und die äußere Schicht der Vorhaut zirkulär gekürzt und beide Schichten wieder vernäht. Das Ziel der Operation ist eine weiche, dehnbare Vorhaut, die die Eichel noch teilweise bedeckt. Bei rituellen Beschneidungen wird die gesamte Vorhaut entfernt. Das kann auch bei ausgeprägten Befunden notwendig werden.
Wie sind die Erfolgssaussichten?
Ein Dauererfolg setzt eine Beseitigung der Ursache voraus, Entzündungen müssen deshalb nach Möglichkeit vor der Operation abgeklärt und behandelt werden. Grundsätzlich ist mit einem Dauererfolg zu rechnen.
Worauf müssen Sie bei der Nachbehandlung achten?
Zur Unterstützung der Wundheilung empfehlen wir Bäder und Salben. Mechanische Irritationen sollten Sie für 2 Wochen vermeiden. Dadurch ist auch die Belastbarkeit
eingeschränkt.
Welche Komplikationsmöglichkeiten sind nicht auszuschließen?
Wundheilungsstörungen oder narbige Veränderungen sind selten.
